Sorry ... no translation avaible
Der Biggesee ist zugleich neben der Atta-Höhle das touristische Hauptziel im südlichen Sauerland. Um den ganzen See herum gibt es zahlreiche Freizeiteinrichtungen, vom Campingplatz über Badestrände hin zu Segel- und Surfschulen. Auch ist der See ein lohnendes Ziel für Wanderer mit schönen Aussichten.
Rund um den Biggesee und die Hansestadt Attendorn gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege. Landschaftlich reizvoll ist auch das parallel zum Biggetal verlaufende Repetal mit seinen Seitentälern. Und natürlich kann man auch ganz einfach direkt am Biggesee wunderbar spazierengehen.
Unser Tipp für eine ausgiebige Wanderung von uns selbst zusammengestellt und getestet: "Die 2 Burgen Wanderung"
Diese Wanderung bietet Ihnen die Ruhe der Sauerländer Wälder kombiniert mit phantastischen Aussichten und als Ziel eine mystische Burgruine (Lieblingsort in der WDR-Lokalzeit ) mit bewegter Vergangenheit.
Zwei Burgen
Wanderweg
Von der Burg Schnellenberg
zur Waldenburg und zurück.
Wir starten unsere Wanderung an der Burg Schnellenberg, oberhalb
von Attendorn gelegen. Sie ist ein Ausflugsziel, das sich niemand entgehen
lassen sollte, der Attendorn und den Biggesee besucht. Immerhin handelt es sich
um die größte Burganlage in ganz Südwestfalen.
Die Wanderung führt uns direkt vom Parkplatz vor der Burganlage
in die Sauerländer Wälder.
- Folgen Sie der A5 bzw. X6
bergauf in Richtung Helden.
- An der ersten Wegkreuzung
biegen Sie rechts auf die A1. Nach 400 Metern sehen Sie auf
Ihrer linken Seite Reste des Schwedengrabens aus dem 30 j. Krieg.
- An der ersten Weggabelung
links, das folgende Wegstück hat keine Ausschilderung. Bleiben sie auf diesem
Weg, über die erste Kreuzung hinweg. Sie haben auf dem Teilstück einen schönen
Blick auf die Hohlwege der mittelalterlichen Heidenstraße.
- An der nun folgenden Weggabel
biegen Sie links ab auf den Wanderweg der als ∆ gekennzeichnet ist. Kreuzen
Sie die Landstraße L 697 und folgen Sie weiter dem Wanderweg ∆ entlang
der Straße, Abbiegung nach rechts, anschließend nach links und dann weiter ∆ folgen.
Der Wanderweg ∆ biegt
an der folgenden Wegkreuzung ins Tal ab, hier laufen Sie weiter geradeaus,
dieses Teilstück ist ebenfalls nicht ausgezeichnet.
- Am Ende des Weges kommen Sie
auf den asphaltierten Wanderweg A2, diesem folgen Sie talwärts
bis zum Parkplatz des Campingplatzes Waldenburg. Auf dem Weg haben Sie einen
schönen Blick auf die Ruine Waldenburg, den Biggesee bis auf den Listerstausee
samt Staumauer.
- Am oberen Parkplatzende
müssen Sie die Straße kreuzen und die A4, Richtung SGV-Hütte folgen. Hier
kann man zur Kürzung der Rundwanderung auch direkt in Richtung Waldenburger
Bucht gehen. A2 Empfohlen wird der kleine Umweg in Richtung SGV-Hütte, die an
den Wochenenden bewirtschaftet wird. Hier hat man die schönste Aussicht auf den
Biggesee, den „Krombacher-Blick".
- Von der SGV-Hütte geht der
Wanderweg A4 bergab Richtung Bigge-Damm.
Auf dem Bigge-Damm hat man ab
Karneval bis in den Winter ebenfalls eine Einkehrgelegenheit, den „Leuchtturm
am See".
- Vom Biggedamm aus geht es nun
entlang des Sees Richtung Waldenburger Bucht. Von dem 2010 im früheren
Strandbad Waldenburger Bucht eröffneten Bigge-Beach-Club geht es nun wieder weiter
auf der A2 in die Waldenburger Bucht hinein. Hier sieht man den kleinen
Yachthafen. Von dort aus geht es zum nächsten Halt, der Waldenburger Kapelle. Zu
den wenigen Gebäuden, die vor der Flutung des Biggesees gerettet und an dieser
Stelle wieder aufgebaut wurden, gehört die Waldenburger Kapelle, ganz in der
Nähe der Ruine Waldenburg. Schon im 11. Jahrhundert ist eine Kapelle im
Zusammenhang mit der Burg bekannt. 1712 entstand separat eine achteckige Kapelle
als Marienwallfahrtsstätte. Sehenswert ist vor allem zur Adventszeit die
Krippe, die in der Kapelle aufgebaut wird, und die auch von außen zu sehen ist,
wenn die Kapelle geschlossen ist. Rund 70 Figuren verteilen sich dabei auf 30qm
Fläche.
Weiter geht es auf der A2
bergauf Richtung Ruine Waldenburg. Nach einem kurzen Anstieg kreuzen Sie die
Straße nach Bürberg und hinter der Fürstenberger Schranke (Ochsenblut Rot und
Gold) geht der Weg zur Ruine nach rechts ab. Der 300 Meter lange Zuweg ist
leider nicht ausgeschildert.
Das älteste nicht-sakrale Baudenkmal im Kreis Olpe ist die
Burgruine Waldenburg. Heute ist nur noch der Stumpf eines Turmes sichtbar.
Ursprünglich gehörte die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg den Grafen von
Ravensburg. Im 18. Jahrhundert verfiel sie.
- Von der Burgruine Waldenburg
aus geht es weiter auf der A2, mit einem langen Anstieg
auf den Höhenzug. Der Weg ist zusätzlich als B Bigge-Rundweg
gekennzeichnet.
- Auf dem Kopf kreuzen Sie
wieder die Straße nach Bürberg und laufen weiter auf der A2. Der
Weg ist nach 300 Metern auch als ◊ gekennzeichnet.
- Am Ende des Höhenweges biegt
der Rundwanderweg A2 nach links ab, hier geht ein kleiner Weg geradeaus weiter. Dies
ist das letzte nicht beschilderte Wegstück. Sie können aber auch der ◊
folgen, ist nur ein kleiner Schlenker.
Weiter geht es über den
Höhenzug, mit schönen Ausblicken ins Repetal und das Hochsauerland, über den ◊.
Der Weg ist ab der Reper Höhe, hier kreuzen Sie die Straße nach Berlinghausen
und Repe, auch als R, Repetal-Rundweg gekennzeichnet. Diesem Weg weiter folgen.
- Nach dem erneuten Kreuzen der
Landstraße L 697 folgen Sie weiter dem ◊.und dem R.
- An der später folgenden
Wegkreuzung biegen Sie links auf die Wanderstrecke X6 bzw.
den Wanderweg A5 ab und beginnen mit dem Abstieg zu unserem Ausgangspunkt der
Burg Schnellenberg. Im oberen Teil des Weges kommen Sie an unseren Quellen
vorbei, aus denen wir unser Wasser beziehen.
Viel Freude beim Wandern und eine gute
Heimkehr
Burg Schnellenberg
02722/6940
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